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Kerzenherstellung bei Steinhart Kerzenmanufaktur

Wir achten auf Kerzenqualität

- Markenkerzen
- Handmade in Germany
- Qualitäts Paraffin Wachs
- geprüfte Kerzen Dochte
- Lange Brenndauer

Die nächste Generation Kerzen

HECK-Living Kerzen arbeitet bereits seit Generationen mit der Franz Steinhart Kerzen Manufaktur zusammen.

Bei der Auswahl der HECK-Living Kerzen achten wir auf Qualität, Design. HECK-Living Kerzen verbinden charakteristisches Design hergestellt mit modernster Technologie.

Unser Kerzenhersteller Franz Steihart Kerzen fertigt die Kerzen in Deutschland an. Franz Steinhart Kerzen ist einer der bekanntesten Kerzenhersteller für durchgefärbte Landhaus Indoor und Outdoor Kerzen. Die Kerzen in Handarbeit werden mit Sorgfalt, handwerklichem Können und mit viel Liebe zum Detail hergestellt. Jede einzelne Kerze ist ein Unikat von besonderer Leuchtkraft.

Sachgemäße Handhabung von Kerzen

Als Händler sind wir verpflichtet unseren Kunden/Kundinnen über die sachgemäße Handhabung einer Kerze zu informieren. Unsere Kerzenhersteller ist die Kerzenfabrik Erich Kopschitz aus Rothalmünster. Mit jeder Lieferung erhalten Sie eine Abbrand Anleitung zur Verfügung gestellt. Falls Sie nicht direkter Endverbraucher sind, leiten Sie diese ebenfalls an den Endverbraucher weiter:

Was Sie stets beachten sollten:

1. Die Kerze ist ein lebendiges Licht. Sie muss gepflegt und als "offenes Feuer" ständig beobachtet werden.
2. Kerzen nicht zu dicht neben- oder untereinander brennen.
3. Streichholzreste, Dochtstücke und andere Fremdkörper gehören nicht in den Brennteller.
4. Kerzen vertragen keine Zugluft. dadurch beginnen sie zu rußen, zu tropfen und brennen einseitig ab.
5. Wenn die Kerze sichtbar rußt, Docht während des Brennens vorsichtig kürzen, nötigenfalls auslöschen.
6. Bei einem einseitigen Abbrand Docht vorsichtig zur Seite biegen. Einen erstarrten Docht niemals biegen oder gar abbrechen.
7. Einen zur hohen Kerzenrand kann man im warmen zustand abschneiden. Bei Kerzen mit Abziehbildern den überstehenden Rand in regelmäßigen Abständen Nachschneiden.
8. Kerzen möglichst so lange brennen, bis der ganze Brennteller flüssig ist.
9. Den Docht zum Löschen in die flüssige Wachsmasse tauchen und wieder aufrichten. so steht dieser richtig beim Anzünden.
10. Kerze immer auf Untersetzer abbrennen.

Dies ist eine Empfehlung des Verbundes Deutscher Kerzenhersteller e. V., Frankfurt/Main

Download: Ratgeber zur Kerzenpflege [514 KB]

Kerzen Rohstoffe in Franz Steinhart Kerzen

Als Brennmasse werden heute verschiedene Wachse verwendet. Den weitaus
größten Anteil nimmt dabei das Paraffin ein. Ein verhältnismäßig kleiner
Prozentsatz der Kerzen wird aus Stearin, aus Bienenwachs oder aus Mischungen
dieser drei genannten Wachse hergestellt. Für Öllichte und Kompositions-Öllichte
werden gehärtetes Pflanzenöl, festes Pflanzenfett oder Öle und Fette tierischen
Ursprungs benutzt.
Manchmal werden auch Hartwachse beigemischt. Damit können die
Verarbeitungsfähigkeit der Zug- und Gießmassen, der Härtegrad oder der
Glanzeffekt des Außenmaterials günstig beeinflusst werden.
Bleiben wir jedoch bei den derzeit am häufigsten gebrauchten Wachsen:

Paraffin
Chemisch gesehen ist Paraffin ein Gemisch aus gesättigten, geradkettigen und
verzweigten Kohlenwasserstoffen (Alkane).
Paraffin – zwischen 1830 und 1840 erstmals für die Kerzenherstellung eingesetzt –
wird heute überwiegend aus dem fossilen Rohstoff Erdöl gewonnen.
Bei der Destillation des Rohöls werden – entsprechend ihrer unterschiedlichen
Siedepunkte – verschiedene Produkte herausgetrennt (fraktioniert), aus denen die
Paraffingatsche gewonnen werden.
Mit Hilfe aufwendiger Verfahrensstufen – Destillation, Entölung, Filtration,
Hydroraffination – erfolgt deren Aufarbeitung und sorgfältige Reinigung zu
Paraffinen. Die so gewonnenen Paraffinqualitäten sind ungiftig, weiß und praktisch
geruchsfrei. Der Erstarrungspunkt liegt zwischen 45° und 70° Celsius.
Weitere wichtige Unterscheidungskriterien sind Härte, Ölgehalt und Viskosität.
Infolge seiner chemisch-physikalischen Eigenschaften ist Paraffin für alle
Kerzenherstellungsverfahren geeignet und bildet aufgrund seiner große
Verfügbarkeit heute den Hauptrohstoff der Kerzenindustrie.
In enger Zusammenarbeit zwischen Wachszieher und Paraffinproduzent können
durch Rohstoffauswahl und Steuerung der Anlagen die für den jeweiligen
Anwendungsfall – Kerzentyp und Herstellungsverfahren – geeigneten Paraffine
hergestellt werden. Bei sorgfältiger Dochtabstimmung wird ein störungsfreier,
sauberer Abstand erreicht.
Mischungen und „Kompositionen“ mit artverwandten Produkten erweitern die
Vielfalt dieses Rohstoffes und seiner Anwendungsmöglichkeiten.

Stearin
1825 gelang es dem französischen Chemikern Gay Lussac und Chevreul, aus
tierischem Fett (Talg) Stearinsäure herzustellen. Chemisch gesehen handelt es sich
bei Stearinsäure um ein Gemisch verschiedener Fettsäuren (im wesentlichen
Palmitin- und Stearinsäure). Der Schmelzpunkt liegt bei 52° bis 60° Celsius.
Die Searinsäure wird aus natürlichen Ölen und Fetten mit Hilfe modernster Technik
gewonnen.
Stearinkerzen werden wegen ihrer feinen Kristallstruktur und der natürlichen
Weißtrübung vom Verbraucher geschätzt.
Die gute Temperaturstabilität bzw. das Stehvermögen der Stearinkerzen ergibt sich
dadurch, dass der Erweichungspunkt nahezu identisch ist mit dem
Erstarrungspunkt, während bei Paraffin durchaus eine Differenz von 20° Celsius und
mehr möglich ist. Die Stearinkerze zeichnet sich aus durch ein ausgezeichnetes
Brennverhalten mit einer hellen, ruhigen Flamme und einem angenehmen Geruch
beim Abrennen sowie einer gut ausgebildeten Brennschüssel.
Durch Mischung von Paraffin mit einem Anteil Stearin entsteht die
Kompositionskerze. Hierdurch lassen sich begrenzt die Vorteile von der reinen
Stearinkerze übertragen.

Docht
Der Docht hat einen sehr bedeutenden Einfluss auf den Kerzenabbrand. Von seiner
Beschaffenheit und richtigen Auswahl hängt zum größten Teil das einwandfreie
Brennen der Kerze ab.
Die Dochte werden aus einer Faser – vorzugsweise aus Baumwolle – geflochten. Man
unterscheidet im wesentlichen zwischen Flach- und Runddochten, die je nach dem
zu verarbeitenden Rohstoff und Herstellungsverfahren zum Einsatz kommen.
Die Dochte werden aufbereitet, d.h. gereinigt, präpariert und evtl. gebleicht. Die
Präparation soll u.a. dazu dienen, das Nachglühen beim Auslöschen der Flamme
weitgehend zu verhindern und für einen gleichmäßigen Abbrand bei ruhiger
Flamme zu sorgen.
Zusätzlich übt die Flechtung einen entscheidenden Einfluss auf die optimale,
leichte Dochtkrümmung aus. Die Dochtspitze muss sich zum äußeren Flammenrand
biegen, wo Sauerstoff in die Reaktionszone einfließt, so dass eine völlige
Verbrennung stattfinden kann. Würde die Dochtspitze in der Flamme verbleiben, so
wäre die Verbrennung unvollkommen, und es entstünden Rußpilze.
Besondere Anforderungen bezüglich der Qualität werden an die Dochte für Lichte,
die in Behältern abgebrannt werden, gestellt. Die in den Behältern entstehende
größere Menge flüssiger Brennmasse erfordert eine besonders gute Standfestigkeit
des Dochtes, die durch eine härtere Wachsschicht und eine am Fuß des Dochtes
angebrachte Metallplatte erreicht wird.
Ein zu schwacher Docht kann das geschmolzene Wachs der Brennschüssel nicht
aufsaugen. Die Schüssel läuft über, die Kerze rinnt. Ein zu starker Docht lässt die
Flamme zu groß werden, die Brennschüssel ist ständig leer, die Verbrennung
unvollkommen, die Flamme raucht (rußt).

Farbe
Die Farbgebung in der Kerzenindustrie unterliegt heute den verschiedensten
Modetrends. Immer mehr Farben und Farbnuancen werden kreiert. Technisch wird
zwischen Farben zum Übertauchen und zum Durchfärben unterschieden.
Beim Übertauchen werden hauptsächlich Farben eingesetzt, die auf organischen
Pigmenten basieren. Die Durchfärbung erfolgt entweder auch mit diesen Farben
oder mit löslichen Farbstoffen. Der Vorteil der auf Pigmentbasis aufgebauten
Farben besteht darin, dass diese gut lichtbeständig sind und nicht in die
Verpackung abwandern (migrieren).
Allerdings können Pigmentfarben, hauptsächlich im dunkleren Farbbereich, zu
Brennschwierigkeiten führen, insbesondere wenn Kerzen damit durchgefärbt
werden.
Die Farbgebung ist nicht nur von der Farbe, sondern auch von dem einzufärbenden
Material abhängig. Daher ist es erforderlich, dass der Kerzenhersteller die Farbe
nicht nur nach dem Katalog bestellt, sondern zuvor eine Probe-Einfärbung auf
seinem eigenen Material vornimmt.

Lacke
Um Kerzen besonders dekorativ zu gestalten, ist die Oberflächenveredelung mit
Lack eine attraktive Möglichkeit.
So entstehen hochglänzende, gold-, silber- oder perlmutlackierte Kerzen. Auch
außergewöhnliche Effekte der Kerzenoberfläche sind mit einer Lackierung
erreichbar wie Metallic-, Eiskristall- und Flittereffekt.
Diese sehr dekorativen Kerzen sind gut als Tisch- und Baumschmuck kombinierbar.
Die schnelltrocknenden, wasserdünnen Lacke sind speziell für die
Produktionsverfahren entwickelt. Bei Großserien werden die Kerzen mit
Tauchautomaten, bei individuellen Sonderanfertigungen mit der Hand getaucht.
Um die empfindliche Oberfläche zu schützen, sind diese Kerzen zumeist einzeln in
Folien verpackt. Es wäre zu schade, wenn die hauchdünne Lackschicht schon vor
der Verwendung der Kerze beschädigt würde. Die dünne Schicht sorgt auch dafür,
dass die Brenneigenschaft nicht beeinträchtigt wird.
An die Umwelt wird bei der Oberflächenveredelung ebenfalls gedacht.
Wasserverdünnbare Lacke sind auf dem Vormarsch.

Kerzenanleitung

Kleiner Ratgeber zur Kerzenpflege

Was Sie stets beachten sollten:

* Die Kerze ist ein lebendiges Licht. Sie muß entsprechend gepflegt und als „offenes Feuer“ ständig beobachtet werden.

* Kerzen vertragen es nicht, wenn sie zu dicht neben- oder untereinander brennen. Achten Sie auf genügend Abstand - in der Höhe mindestens 15 cm.

* Streichholzreste, Dochtstücke, Zigarettenasche gehören nicht auf den Brennteller.

* Der Docht ist so konstruiert, daß er während des Brennens zum Rand der Flamme hin gekrümmt bleibt, weil die Dochtspitze am Flammenrand am besten brennt.
Für das Anzünden kann man den Docht senkrecht stellen.

* Die Kerze sollte jedesmal wenigstens so lange brennen, bis der ganze Brennteller flüssig ist. Sonst brennen vor allem dickere Kerzen hohl ab.

* Wenn Sie den Docht zum Auslöschen in das flüssige Wachs tauchen und gleich wieder aufrichten, glimmt er nicht nach - und steht richtig zum Anzünden.

* Nie den Kerzenrand beschädigen, sonst läuft das flüssige Wachs aus. Bleibt mal ein zu hoher Rand stehen, dann schneiden Sie ihn im warmen Zustand ab.

* Kerzen vertragen keine Zugluft. Sie beginnen zu rußen und zu tropfen und brennen einseitig ab.

* Die ideale Dochtlänge beträgt 10 - 15 mm. Ein längerer Docht rußt - kürzen Sie ihn vorsichtig mit einer Schere. Es gibt besondere Dochtscheren; sie sind praktisch und dekorativ.

* Einen brennenden Docht können Sie vorsichtig zur Seite biegen, wenn die Kerze einseitig brennt. Einen erstarrten Docht nie biegen oder gar abbrechen.

* Wenn die Flamme, was bei zu kurzem Docht geschehen kann, zu verkrümmen droht, können Sie vorsichtig etwas flüssiges Wachs abgießen. Dazu aber nie den Rand anbohren.

* Wachsflecken entfernt man aus Textilien mit einem je nach Stoffart erwärmten Bügeleisen und saugfähigem Papier. Auf Tischflächen bewährt sich das Erwärmen mit einem Fön, dann ebenfalls aufsaugen.

Dies ist eine Empfehlung des Verbundes Deutscher Kerzenhersteller e. V., Frankfurt/Main



Bildmaterial: Farbe der Kerzen

Uns ist sehr wichtig, daß die original Farbe der Kerzen in der Darstellung unserer Artikel im Kerzen Online Shop getroffen wird. Es kann aber trotzdem zu unterschiedlichen Darstellungen von Bilder durch die verschienen Browsern kommen.